Überfall auf den Cottbuser Studierendenpfarrer

State­ment der Stu­die­ren­den­pfar­re­rin­nen und ‑pfar­rer der EKM

Am ver­gan­ge­nen Don­ners­tag (16. April 2026) haben zwei jun­ge Neo­na­zis die Tür des Wohn­hau­ses des Stu­die­ren­den­pfar­rers in Cott­bus auf­ge­bro­chen, sind über meh­re­re Stock­wer­ke bis zu sei­ner Woh­nungs­tür vor­ge­drun­gen und haben dort ran­da­liert.

Stark und lei­den­schaft­lich enga­giert sich der Pfar­rer mit sei­ner christ­li­chen Hal­tung für eine soli­da­ri­sche Gesell­schaft und bezieht klar Posi­ti­on gegen Rechts­extre­mis­mus.

Immer häu­fi­ger ver­sucht die extre­me Rech­te, ihren Domi­nanz­an­spruch in Cott­bus und ganz Ost­deutsch­land zu demons­trie­ren und Men­schen ein­zu­schüch­tern, die sich für den Erhalt der Demo­kra­tie enga­gie­ren. Dass dabei gezielt bis ins Wohn­um­feld vor­ge­drun­gen wird, ist beson­ders erschre­ckend.

Wir als Stu­die­ren­den­pfar­re­rin­nen und ‑pfar­rer in der EKM soli­da­ri­sie­ren uns mit unse­rem Kol­le­gen. Wir sagen klar: Kein Platz für Gewalt! Wir tre­ten ein für eine offe­ne, plu­ra­lis­ti­sche und gerech­te Gesell­schaft, in wel­cher die Wür­de jedes Men­schen unan­tast­bar ist! 

Die Stu­die­ren­den­pfar­re­rin­nen und ‑pfar­rer in der EKM:

Con­rad Kran­nich

Ange­la Kun­ze-Bei­küf­ner

Vol­ker Rabens

Ulri­ke Schel­ler

Doro­thee Schnei­der

und Katha­ri­na Pas­solt für den Arbeits­be­reich im Lan­des­kir­chen­amt